(19.06.-27.06.2009)-Steigen
Hier mal ein kleiner Abriss der 2. Juni-Tour.
Den Bus vollgeladen mit dem Gepäck von zwei Gruppen, die später mit den Flieger anreisen, machte ich mich dieses Mal allein auf den Weg nach Steigen. Wo ich nach einer ganz entspannten und ruhigen Fahrt von strahlend blauem Himmel und Sonnenschein emfangen wurde. Die erste Gruppe um Richard kam am selben Tag gegen Nachmittag in Bodö an, wo ich sie in Empfang nahm. Zusammen ging es dann Richtung Steigen.
Die ersten Tage stand natürlich erst mal der Dorsch ganz oben und so versuchten wir unser Glück im Südwesten. Nach kurzem Suchen waren auch schon die ersten Dorsche gefunden und dann konnte es so richtig losgehen. So konnten wir ein paar schöne Burschen bis an die 16 kg verhaften.
Als krönender Abschluss kam noch eine riesige Schule Grindwale durch den Vestfjord. Alle waren begeistert, diesen so wunderbaren Tieren so nahe sein zu dürfen.
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Nun standen noch Rotbarsche auf dem Plan der Gruppe.
Die Aussichten waren gut, denn mit den vorangegangenen Gruppen war die Ausbeute ja nicht ganz schlecht. Also beschlossen wir, an einem ruhigen Tag den Rotbarschen einen Besuch abzustatten. Nach kleinen Startschwierigkeiten kamen immer mehr der begehrten Roten an die Oberfläche und die Kisten füllten sich. Die letzten 3 Tage nutzten wir um Großköhler zu fischen und vielleicht auch mal einen Heilbutt an den Haken zu bekommen. Wir versuchten es mit Trolling waren aber nicht erfolgreich. Dafür war das Drifftangeln auf Butt um so erfolgreicher. So konnte Friedhelm einen Butt von ca. 17 kg landen, der aber wieder in die Freiheit zurück durfte. Den Knaller der Tour schoss Bernd ab - mit einen Butt von guten 25 kg. Auch Gunther hatte noch das Glück, einen kleinen Butt zu erwischen aber der durfte auch wieder schwimmen.
Auch bei den Köhlern waren wir sehr erfolgreich. Exemplare bis 14 kg kamen an die Oberfläche. Und da ging die Post so richtig ab, denn wenn ein Havsei in 30 Meter Wassertiefe beißt, gibt es kein Halten mehr, da sind mal schnell 40 m Schnur von der Rolle. Auch Richard konnte diese Erfahrung machen, nur das sein Köhler über tiefem Wasser stand und ihm gleich mal 50 - 60 m von der Rolle zog.
Auch bei dieser Tour war es so, dass man nicht Tag und Nacht auf dem Wasser sein musste, um große Fische zu fangen! Nein, zur richtigen Zeit am richtigen Ort und der Erfolg stellt sich ein.
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Das war der Juni wir berichten weiter im Juli
Perti Heil
Steffen



